Am Puls der Zeit

Lie­be Lese­rin, lie­ber Leser Sie hal­ten die 50. Aus­ga­be des Maga­zins „Quin­te“ in den Hän­den! Vor 17 Jah­ren haben wir das ers­te Heft ver­öf­fent­licht. In unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit ist es umso mehr ein beacht­li­ches, fast schon erstaun­li­ches Ereig­nis, ein Kun­den­ma­ga­zin über so vie­le Jah­re auf­recht zu erhal­ten und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. 12 Men­schen haben in unter­schied­li­cher Zusam­men­set­zung die Redak­ti­ons­ar­beit ver­ant­wor­tet. Über 125 … wei­ter lesen

Es geht auch anders

Lie­be Lese­rin, lie­ber Leser Um die Zeit bis zu mei­nem Stu­di­um zu über­brü­cken, habe ich eini­ge Mona­te in einem Alters­heim gear­bei­tet. Eini­ge Male kam ich zu mei­ner Schicht und erfuhr, dass einer der Bewoh­ner ver­stor­ben ist. Es war ein merk­wür­di­ges Gefühl, hat­te ich ihn doch am Vor­tag gera­de noch ver­sorgt, mit ihm gespro­chen. Und plötz­lich war er weg. Ohne Abschied. … wei­ter lesen

Ist nicht die ganze Ewigkeit mein?“ Das Leben oder die Kunst des Abschiednehmens

Wie oft müs­sen wir Men­schen Abschied neh­men – und wie sehr trach­ten wir alle danach, dass doch blei­ben möge, was uns lieb gewor­den, was wir manch­mal leich­ter, manch­mal mühe­voll schon erreicht und erar­bei­tet haben. Erst recht gilt dies für den letz­ten Abschied von die­ser Welt, der aber wohl leich­ter fällt, wenn wir auch hier los­las­sen und dar­auf ver­trau­en kön­nen, dass … wei­ter lesen

Der Mensch – ein göttliches Wesen

Die Beglei­tung eines Ster­ben­den ist sehr abhän­gig von sei­nen reli­giö­sen und phi­lo­so­phi­schen Ein­sich­ten sowie sei­nen Lebens­ein­stel­lun­gen. Sie ist aber auch abhän­gig von der Kul­tur des Spi­tals, in dem ein Mensch ver­stirbt, sowie von der Ein­stel­lung der ihn betreu­en­den Men­schen. „Quinte“-Redakteurin Vere­na Jäsch­ke hat den Lei­ten­den Arzt der Inne­ren Medi­zin, Pie­ter Wil­der­vanck, gefragt, wie Ster­ben­de in der Kli­nik Arle­sheim beglei­tet wer­den. … wei­ter lesen

Wenn das Leben zu Ende geht

Men­schen in ihrem letz­ten Lebens­ab­schnitt beglei­ten zu dür­fen, ist eine anspruchs­vol­le und berei­chern­de Auf­ga­be, auch aus Sicht der Pfle­ge. Nina Frey, Pfle­ge­fach­frau an der Kli­nik Arle­sheim, berich­tet dazu aus ihren Erfah­run­gen. Die Wor­te „Tod“ und „Ster­ben“ sind in unse­rer heu­ti­gen, auf­ge­klär­ten Zeit immer noch ein Tabu. Auch „Krebs“ gehört für vie­le in die­se Kate­go­rie. Dank der welt­weit gel­ten­den Richt­li­ni­en der … wei­ter lesen

Was ist Palliation?

In der onko­lo­gi­schen Tages­kli­nik der Kli­nik Arle­sheim haben Men­schen mit einer Krebs­er­kran­kung die Mög­lich­keit, sich ein Stück auf ihrem Lebens­weg von uns und unse­ren viel­fäl­ti­gen Ange­bo­ten beglei­ten zu las­sen. Vie­le unse­rer Pati­en­ten haben eine unheil­ba­re, zum Tode füh­ren­de Krank­heit, befin­den sich also in einer pal­lia­ti­ven Situa­ti­on. „Pal­lia­tiv“ bedeu­tet, dass die Krank­heit bereits fort­ge­schrit­ten ist und nicht mehr geheilt wer­den kann. … wei­ter lesen

Das Sterben meiner Mutter

Der Tod eines sehr nahe­ste­hen­den Men­schen kann den Betrof­fe­nen aus der Bahn wer­fen. Karin Wal­li­ser Keel hat die­se Über­for­de­rung beim Abschied von ihrer krebs­kran­ken Mut­ter stark erlebt. Sie hat ihren Trau­er­pro­zess mit­tels Schrei­ben ver­ar­bei­tet. Die Quin­­te-Redak­­ti­on hat das dabei ent­stan­de­ne Tage­buch für ihre Leser­schaft zusam­men­ge­fasst. In unse­rer Gesell­schaft, in der so vie­le Tabus gebro­chen schei­nen, wird wenig über Abschied und … wei­ter lesen

Neues aus der Klinik Arlesheim

Die Kli­­nik-Arle­s­heim erfüllt die Kri­te­ri­en für die Ärz­te­wei­ter­bil­dung Bereits im Früh­jahr erfolg­te die Visi­ta­ti­on des Schwei­ze­ri­schen Insti­tuts für ärzt­li­che Wei­­ter- und Fort­bil­dung (SIWF), eine Abtei­lung der FMH (Ärz­te­ver­ei­ni­gung der Schweiz). Ziel des Besu­ches war her­aus­zu­fin­den, ob die Kli­nik die anspruchs­vol­len Kri­te­ri­en für die Aus­bil­dungs­zeit von Assis­tenz­ärz­tin­nen und Assis­tenz­ärz­ten neu von zwei Jah­ren erfüllt. Die Gäs­te mit viel kli­ni­scher und Lehr­tä­tig­keits­er­fah­rung … wei­ter lesen

Senf (Brassica nigra)

Für die Anwen­dung als Heil­mit­tel wird der Schwar­ze Senf (Bras­si­ca nigra) ver­wen­det, im Ver­gleich zum Weis­sen Senf (Sina­pis alba), der für die Her­stel­lung des Spei­se­senfs genutzt wird. Er gehört zur Fami­lie der Kreuz­blüt­ler. Man fin­det den Senf ver­wil­dert an Schutt­plät­zen oder Fluss­ufern vor, er gedeiht am bes­ten an lich­ten und durch­wärm­ten Stel­len. Er wird aber vor allem als Kul­tur­pflan­ze auf … wei­ter lesen

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden

Durch Sprach­ge­stal­tungs-The­ra­pie den Atem­raum wei­ten Immer wenn wir spre­chen, wird die Atmung des Men­schen gestal­tet. Jeder ein­zel­ne Laut, jede Sil­be und jedes Wort bestehen aus strö­mend geform­ter Aus­at­mung. Voll­stän­dig inein­an­der ver­wo­ben sind Spre­chund Atmungs­vor­gang wäh­rend der sprach­li­chen Äus­se­rung, bei­des wirkt unmit­tel­bar auf­ein­an­der ein. Schon Johann Wolf­gang von Goe­the hat das rhyth­­misch-wech­­seln­­de Wesen des Atmungs­vor­gangs poe­­tisch-tie­f­­sin­­nig und tref­fend aus­ge­drückt: Im Atem­ho­len … wei­ter lesen