Das Sterben meiner Mutter

Der Tod eines sehr nahe­ste­hen­den Men­schen kann den Betrof­fe­nen aus der Bahn wer­fen. Karin Wal­li­ser Keel hat die­se Über­for­de­rung beim Abschied von ihrer krebs­kran­ken Mut­ter stark erlebt. Sie hat ihren Trau­er­pro­zess mit­tels Schrei­ben ver­ar­bei­tet. Die Quin­­te-Redak­­ti­on hat das dabei ent­stan­de­ne Tage­buch für ihre Leser­schaft zusam­men­ge­fasst. In unse­rer Gesell­schaft, in der so vie­le Tabus gebro­chen schei­nen, wird wenig über Abschied und … wei­ter lesen

Senf (Brassica nigra)

Für die Anwen­dung als Heil­mit­tel wird der Schwar­ze Senf (Bras­si­ca nigra) ver­wen­det, im Ver­gleich zum Weis­sen Senf (Sina­pis alba), der für die Her­stel­lung des Spei­se­senfs genutzt wird. Er gehört zur Fami­lie der Kreuz­blüt­ler. Man fin­det den Senf ver­wil­dert an Schutt­plät­zen oder Fluss­ufern vor, er gedeiht am bes­ten an lich­ten und durch­wärm­ten Stel­len. Er wird aber vor allem als Kul­tur­pflan­ze auf … wei­ter lesen

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden

Durch Sprach­ge­stal­tungs-The­ra­pie den Atem­raum wei­ten Immer wenn wir spre­chen, wird die Atmung des Men­schen gestal­tet. Jeder ein­zel­ne Laut, jede Sil­be und jedes Wort bestehen aus strö­mend geform­ter Aus­at­mung. Voll­stän­dig inein­an­der ver­wo­ben sind Spre­chund Atmungs­vor­gang wäh­rend der sprach­li­chen Äus­se­rung, bei­des wirkt unmit­tel­bar auf­ein­an­der ein. Schon Johann Wolf­gang von Goe­the hat das rhyth­­misch-wech­­seln­­de Wesen des Atmungs­vor­gangs poe­­tisch-tie­f­­sin­­nig und tref­fend aus­ge­drückt: Im Atem­ho­len … wei­ter lesen

Heilsingen

In der Kli­nik Arle­sheim wird Musik­the­ra­pie auch für Grup­pen ange­bo­ten. Das Grup­pen­an­ge­bot The­ra­peu­ti­sches Sin­gen für Men­schen mit Atem­wegs­er­kran­kun­gen rich­tet sich vor allem an die­je­ni­gen, die durch ihre Erkran­kung in der Atmung beein­träch­tigt sind (z.B. Hus­ten, Hei­ser­keit, man­geln­de Atem­tie­fe etc.) und des­halb an einem „nor­ma­len“ Chor nicht teil­neh­men kön­nen. Die spe­zi­fi­schen gesangs­the­ra­peu­ti­schen Übun­gen wir­ken schleim­lö­send und ent­kramp­fend. Sie hel­fen, die Stim­me … wei­ter lesen

Wieder zu Atem kommen

Aku­te Erkran­kun­gen der Atem­we­ge erfor­dern je nach Schwe­re der Erkran­kung und all­fäl­li­gen Beglei­ter­kran­kun­gen eine sta­tio­nä­re Behand­lung. Die Anthro­po­so­phi­sche Medi­zin bie­tet eine gan­ze Rei­he von The­ra­pie­mög­lich­kei­ten. Manch­mal haben die aku­te Bron­chi­tis oder die Lun­gen­ent­zün­dung einen so schwe­ren Ver­lauf, dass die Betrof­fe­nen ins Spi­tal ein­ge­wie­sen wer­den müs­sen. Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kom­men in unse­re Kli­nik mit der Fra­ge, ob wir die Lun­gen­ent­zün­dung auch … wei­ter lesen

Dem Husten einheizen

In der Anthro­po­so­phi­schen Medi­zin wer­den die Äus­se­ren Anwen­dun­gen zur Behand­lung vie­ler aku­ter und chro­ni­scher Erkran­kun­gen ein­ge­setzt. So kön­nen Wickel und Auf­la­gen auch bei Lun­gen­ent­zün­dun­gen die Gene­sung stark unter­stüt­zen. Rebek­ka Lang, diplo­mier­te Pfle­ge­fach­frau, beschreibt, wie sie eine Pati­en­tin mit Lungenentzündung pfle­ge­risch beglei­tet. Hus­tend und mit erschöpf­tem Gesichts­aus­druck sitzt Frau Tho­mas* im Bett, als ich am Vor­mit­tag in ihr Zim­mer kom­me. Sie … wei­ter lesen

Raum geben für das Leben

Frau Wei­lig­mann, Ihr Haupt­ar­beits­feld ist die Psy­cho-
onko­lo­gie. Was ist das? Die Psy­cho­on­ko­lo­gie ist ein Teil der Onko­lo­gie, sie kon­zen­triert sich auf alle psy­chi­schen Zusam­men­hän­ge einer Krebs­er­kran­kung und deren Ein­flüs­se – sowohl bezüg­lich ihrer Ent­ste­hung, als auch des Ver­laufs und der The­ra­pie. Es geht also im wei­tes­ten Sinn auch dar­um, ein Krank­heits­ver­ständ­nis zu 
ent­wi­ckeln. Die Krebs­er­kran­kung ist nicht eine „zufäl­li­ge“
Geschwulst­bil­dung, gegen … wei­ter lesen

Den Kranken umhüllen

Auf unse­re onko­lo­gi­sche Sta­ti­on kom­men oft Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten mit einer bereits weit fort­ge­schrit­te­nen Krebs­er­kran­kung. Auf­grund von Schmer­zen und/oder 
Übel­keit ist ihre Lebens­qua­li­tät so stark beein­träch­tigt, dass sie ihren All­tag nicht mehr bewäl­ti­gen kön­nen. Zie­le des 
sta­tio­nä­ren Auf­ent­halts sind eine umfas­sen­de Kon­trol­le der 
Sym­pto­me sowie die Sta­bi­li­sie­rung und Ver­bes­se­rung des 
All­ge­mein­zu­stands, damit die Pati­en­ten nach Mög­lich­keit wie­der nach Hau­se ent­las­sen … wei­ter lesen

Integrative Onkologie an der Klinik Arlesheim

Bei jeder Hei­lung wird die Ganz­heit wie­der­her­ge­stellt. Man beob­ach­te nur ein­mal eine Schnitt­wun­de am Fin­ger: Da blu­tet es zunächst und schmerzt, aber als­bald bil­det sich Schorf, die Wund­rän­der zie­hen sich zusam­men, und nach weni­gen Tagen ist die Haut wie­der heil. Die­se hei­len­de Kraft in uns ist ein Wun­der, das auf unter­schied­lichs­te Wei­se fort­wäh­rend in unse­rem Orga­nis­mus geschieht und bei jeder … wei­ter lesen

Die innere Nachtwelt schützen und pflegen

Wenn wir uns schla­fen legen, schüt­zen wir nor­ma­ler­wei­se den Kör­per mit einem Zim­mer, einem Bett und Decken. Es soll mög­lichst dun­kel, still und ange­nehm warm sein, damit er unge­stört sei­ne ver­bor­ge­nen Auf­bau­tä­tig­kei­ten aus­füh­ren kann und wir am Mor­gen frisch und erholt erwa­chen. In ähn­li­cher Wei­se trägt unse­re Ver­dau­ung auch am Tag unse­re Akti­vi­tä­ten, meist ohne dass wir ein Bewusst­sein haben … wei­ter lesen