Ist nicht die ganze Ewigkeit mein?“ Das Leben oder die Kunst des Abschiednehmens

Wie oft müs­sen wir Men­schen Abschied neh­men – und wie sehr trach­ten wir alle danach, dass doch blei­ben möge, was uns lieb gewor­den, was wir manch­mal leich­ter, manch­mal mühe­voll schon erreicht und erar­bei­tet haben. Erst recht gilt dies für den letz­ten Abschied von die­ser Welt, der aber wohl leich­ter fällt, wenn wir auch hier los­las­sen und dar­auf ver­trau­en kön­nen, dass … wei­ter lesen

Der Mensch – ein göttliches Wesen

Die Beglei­tung eines Ster­ben­den ist sehr abhän­gig von sei­nen reli­giö­sen und phi­lo­so­phi­schen Ein­sich­ten sowie sei­nen Lebens­ein­stel­lun­gen. Sie ist aber auch abhän­gig von der Kul­tur des Spi­tals, in dem ein Mensch ver­stirbt, sowie von der Ein­stel­lung der ihn betreu­en­den Men­schen. „Quinte“-Redakteurin Vere­na Jäsch­ke hat den Lei­ten­den Arzt der Inne­ren Medi­zin, Pie­ter Wil­der­vanck, gefragt, wie Ster­ben­de in der Kli­nik Arle­sheim beglei­tet wer­den. … wei­ter lesen

Was ist Palliation?

In der onko­lo­gi­schen Tages­kli­nik der Kli­nik Arle­sheim haben Men­schen mit einer Krebs­er­kran­kung die Mög­lich­keit, sich ein Stück auf ihrem Lebens­weg von uns und unse­ren viel­fäl­ti­gen Ange­bo­ten beglei­ten zu las­sen. Vie­le unse­rer Pati­en­ten haben eine unheil­ba­re, zum Tode füh­ren­de Krank­heit, befin­den sich also in einer pal­lia­ti­ven Situa­ti­on. „Pal­lia­tiv“ bedeu­tet, dass die Krank­heit bereits fort­ge­schrit­ten ist und nicht mehr geheilt wer­den kann. … wei­ter lesen

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden

Durch Sprach­ge­stal­tungs-The­ra­pie den Atem­raum wei­ten Immer wenn wir spre­chen, wird die Atmung des Men­schen gestal­tet. Jeder ein­zel­ne Laut, jede Sil­be und jedes Wort bestehen aus strö­mend geform­ter Aus­at­mung. Voll­stän­dig inein­an­der ver­wo­ben sind Spre­chund Atmungs­vor­gang wäh­rend der sprach­li­chen Äus­se­rung, bei­des wirkt unmit­tel­bar auf­ein­an­der ein. Schon Johann Wolf­gang von Goe­the hat das rhyth­­misch-wech­­seln­­de Wesen des Atmungs­vor­gangs poe­­tisch-tie­f­­sin­­nig und tref­fend aus­ge­drückt: Im Atem­ho­len … wei­ter lesen

Heilsingen

In der Kli­nik Arle­sheim wird Musik­the­ra­pie auch für Grup­pen ange­bo­ten. Das Grup­pen­an­ge­bot The­ra­peu­ti­sches Sin­gen für Men­schen mit Atem­wegs­er­kran­kun­gen rich­tet sich vor allem an die­je­ni­gen, die durch ihre Erkran­kung in der Atmung beein­träch­tigt sind (z.B. Hus­ten, Hei­ser­keit, man­geln­de Atem­tie­fe etc.) und des­halb an einem „nor­ma­len“ Chor nicht teil­neh­men kön­nen. Die spe­zi­fi­schen gesangs­the­ra­peu­ti­schen Übun­gen wir­ken schleim­lö­send und ent­kramp­fend. Sie hel­fen, die Stim­me … wei­ter lesen

Heilsame Klänge

Die Musik­the­ra­pie wird von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten als wohl­tu­end beru­hi­gend wie auch bele­bend emp­fun­den. Die lösen­de und befrei­en­de Wir­kung ist bei aku­ten und chro­ni­schen Erkran­kun­gen der Atem­we­ge von gros­ser Bedeu­tung. Vio­la Heckel, Musik­the­ra­peu­tin an der Kli­nik Arle­sheim, berich­tet von viel­fäl­ti­gen Erleb­nis­sen bei ihrer Tätig­keit. Die Atmung ist der Grund­rhyth­mus unse­res Lebens. Als ein zen­tra­ler Lebens­pro­zess ver­sorgt er unse­ren Orga­nis­mus mit … wei­ter lesen

Wieder zu Atem kommen

Aku­te Erkran­kun­gen der Atem­we­ge erfor­dern je nach Schwe­re der Erkran­kung und all­fäl­li­gen Beglei­ter­kran­kun­gen eine sta­tio­nä­re Behand­lung. Die Anthro­po­so­phi­sche Medi­zin bie­tet eine gan­ze Rei­he von The­ra­pie­mög­lich­kei­ten. Manch­mal haben die aku­te Bron­chi­tis oder die Lun­gen­ent­zün­dung einen so schwe­ren Ver­lauf, dass die Betrof­fe­nen ins Spi­tal ein­ge­wie­sen wer­den müs­sen. Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kom­men in unse­re Kli­nik mit der Fra­ge, ob wir die Lun­gen­ent­zün­dung auch … wei­ter lesen

Dem Husten einheizen

In der Anthro­po­so­phi­schen Medi­zin wer­den die Äus­se­ren Anwen­dun­gen zur Behand­lung vie­ler aku­ter und chro­ni­scher Erkran­kun­gen ein­ge­setzt. So kön­nen Wickel und Auf­la­gen auch bei Lun­gen­ent­zün­dun­gen die Gene­sung stark unter­stüt­zen. Rebek­ka Lang, diplo­mier­te Pfle­ge­fach­frau, beschreibt, wie sie eine Pati­en­tin mit Lungenentzündung pfle­ge­risch beglei­tet. Hus­tend und mit erschöpf­tem Gesichts­aus­druck sitzt Frau Tho­mas* im Bett, als ich am Vor­mit­tag in ihr Zim­mer kom­me. Sie … wei­ter lesen

Raum geben für das Leben

Frau Wei­lig­mann, Ihr Haupt­ar­beits­feld ist die Psy­cho-
onko­lo­gie. Was ist das? Die Psy­cho­on­ko­lo­gie ist ein Teil der Onko­lo­gie, sie kon­zen­triert sich auf alle psy­chi­schen Zusam­men­hän­ge einer Krebs­er­kran­kung und deren Ein­flüs­se – sowohl bezüg­lich ihrer Ent­ste­hung, als auch des Ver­laufs und der The­ra­pie. Es geht also im wei­tes­ten Sinn auch dar­um, ein Krank­heits­ver­ständ­nis zu 
ent­wi­ckeln. Die Krebs­er­kran­kung ist nicht eine „zufäl­li­ge“
Geschwulst­bil­dung, gegen … wei­ter lesen

Integrative Onkologie an der Klinik Arlesheim

Bei jeder Hei­lung wird die Ganz­heit wie­der­her­ge­stellt. Man beob­ach­te nur ein­mal eine Schnitt­wun­de am Fin­ger: Da blu­tet es zunächst und schmerzt, aber als­bald bil­det sich Schorf, die Wund­rän­der zie­hen sich zusam­men, und nach weni­gen Tagen ist die Haut wie­der heil. Die­se hei­len­de Kraft in uns ist ein Wun­der, das auf unter­schied­lichs­te Wei­se fort­wäh­rend in unse­rem Orga­nis­mus geschieht und bei jeder … wei­ter lesen