100 Jahre – und noch so jung!

Lie­be Lese­rin, lie­ber Leser

Am 8. Juni 2021 fei­ert die Kli­nik Arle­sheim Geburts­tag.
War­um fei­ern wir über­haupt sol­che Fes­te – sei es pri­vat oder insti­tu­tio­nell? Was bedeu­ten sol­che Ehren­ta­ge? Was bewegt uns, ein­mal jähr­lich für 24 Stun­den an die Tat­sa­che der Geburt oder der Fir­men­grün­dung zu erin­nern?

Im Gegen­satz zu den all­ge­mein übli­chen Fei­er­ta­gen, die je nach Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit von einer bestimm­ten Men­schen­men­ge gleich­zei­tig began­gen wer­den, heben wir uns mit einem Geburts­tag als Indi­vi­du­um her­vor. Wir tau­chen aus der Men­ge auf, wer­den sicht­bar. Das ist wohl der eine Aspekt.

Zudem kenn­zeich­net ein Geburts­tag eine Art Mei­len­stein, an dem wir eine Bestands­auf­nah­me vor­neh­men kön­nen. Er bie­tet eine Mög­lich­keit der Refle­xi­on und der Besin­nung auf sich und das Leben. Wo ste­he ich? Wie wei­ter? Was kommt noch? Das ist mit Sicher­heit abhän­gig davon, in wel­chem Lebens­al­ter man steht. Aber Fakt ist, dass wir mit dem Geburts­tag unser Leben fei­ern: Wir fei­ern, dass wir leben, dass es uns gibt, dass wir ein­zig­ar­tig sind. Das ist für ein Unter­neh­men wie die Kli­nik nicht anders. Des­halb gehen wir in den Bei­trä­gen der vor­lie­gen­den „Quin­te“ einer Rei­he von Fra­gen nach: War­um gibt es die Kli­nik? Was macht sie ein­zig­ar­tig? Wohin soll die Ent­wick­lung gehen? Was erwar­tet die Kli­nik, was wird von der Kli­nik erwar­tet? Und wie zu Geburts­tags­fes­ten üblich, haben wir auch Gäs­te ein­ge­la­den und sie um ihre Sicht auf die Zukunft gebe­ten.

Die Bedeu­tung des Geburts­tags und auch die Art des Fei­erns sind für jeden Men­schen indi­vi­du­ell – womit wir bereits bei einem der wich­ti­gen The­men die­ser Aus­ga­be der „Quin­te“ sind: bei der Indi­vi­dua­li­sie­rung als einem der gros­sen Mega­trends unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft. Sol­che Mega­trends beinhal­ten Chan­cen und Risi­ken und müs­sen beach­tet wer­den. Auf eini­ge gehen wir in die­sem Heft ein.

Wir als Kli­nik sehen unse­re Stär­ke und unse­re Auf­ga­be seit jeher dar­in, das inte­gra­ti­ve Kon­zept der Anthro­po­so­phi­schen Medi­zin allen Men­schen zur Ver­fü­gung zu stel­len. Wir sind wei­ter­hin inspi­riert von den Grün­dungs­im­pul­sen und bereit für die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft.

100 Jah­re sind ange­sichts der jahr­tau­sen­de­al­ten Geschich­te der Mensch­heit eigent­lich wenig – inso­fern sind wir sicher noch jung zu nen­nen. Zugleich haben wir mit den 100 Jah­ren und den vie­len Erfah­run­gen in Bezug auf die Inte­gra­ti­ve Medi­zin ein gewis­ses Gewicht in der Welt des Gesund­heits­we­sens und sind ein gestan­de­nes Unter­neh­men. Dar­auf sind wir stolz und wol­len unse­re Freu­de über die heu­ti­ge Kli­nik Arle­sheim mit der Welt tei­len.
Mit unse­rer Jubi­lä­ums­aus­ga­be wol­len wir allen Mit­ar­bei­ten­den dan­ken – denen, die sich aktu­ell in ihrer jewei­li­gen Pro­fes­si­on für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ein­set­zen und auch denen, die in den zurück­lie­gen­den 100 Jah­ren die Kli­nik zu dem gemacht haben, was sie heu­te ist. Wir wol­len allen Men­schen dan­ken, die mit uns zusam­men­ar­bei­ten, die unse­re Hil­fe benö­ti­gen, die mit uns for­schen und die Medi­zin wei­ter­ent­wi­ckeln, die für uns ein­ste­hen und uns unter­stüt­zen, die uns bera­ten, die uns for­dern.

 

Fach­per­son

Für das Redak­ti­ons­team
Vere­na Jäsch­ke

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.