Wie weiter mit dem anthroposophischen Ärztenetzwerk?

Wie Sie der Tagespresse entnehmen können, ist das Thema Ärztenetzwerke, Managed care-Modelle etc. hoch aktuell. Es war vor kurzem im Nationalrat Thema, möglicherweise werden noch im Dezember dieses Jahres in Bern die politischen Entscheide dazu fallen. Dies wird die zukünftigen Rahmenbedingungen für Hausarztmodelle, aber auch für ein Gesundheitsnetzwerk, wie wir es anstreben, klären. Die zurzeit herrschende Unklarheit und die Unsicherheit darüber, wie die zukünftigen Entscheide fallen werden, haben auch unsere Arbeit, insbesondere die Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen erschwert.

Wir haben seit unserem Bericht in der Quinte Nr. 25 erste Vereinbarungen mit Krankenkassen abschliessen können, mit weiteren Versicherern stehen wir im Gespräch, andere Kassen haben Vereinbarungen mit uns abgelehnt. Insgesamt erwarten wir, dass die Verhandlungsgespräche zügiger vorankommen werden, sobald die politischen Rahmenbedingungen vom eidgenössischen Parlament festgelegt sind.

Für viele Versicherte sind aber jetzt schon bei den Krankenkassen so genannte Listenmodelle verfügbar, welche zwar nicht so umfassend Leistungen einschliessen, wie wir das vorsehen, wo Sie sich aber anhand einer Liste auf den gewünschten Hausarzt als Erstanlaufstelle festlegen können. Viele unserer Ärzte sind auf diesen Listen zu finden. Über diese Modelle informiert Sie Ihre Krankenkasse. In der Regel wird darin ein gewisser Prämienrabatt gewährt.

Der Verein für ein anthroposophisches Ärztenetzwerk (VAGN) hat mit den Krankenversicherern Sympany und Concordia bereits Verträge abgeschlossen.

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