Medizin

Wenn der Bauch zum Thema wird

Liebe Leserin, lieber Leser Es freut mich sehr, mit dieser Ausgabe der „Quinte“ die neueste Erweiterung des Angebots der Klinik Arlesheim vorstellen zu können: die sogenannte Gastroenterologie – die Kunde der Magen- und Darmkrankheiten. Seit Mai diesen Jahres verfügt die Klinik über die Expertise, das Team und die komplette Ausrüstung in diesem wichtigen Fachgebiet. In den Artikeln dieser Ausgabe beleuchten … weiter lesen

Gute Heilungschancen bei ganzheitlicher Therapie

Eine gute Therapie beginnt mit einer guten Aufklärung. Dabei sollte der Umstand, dass alle Untersuchungen unauffällige Befunde liefern, nicht dazu führen, dass dem Patienten gesagt wird, er habe nichts. Unauffällige Befunde schliessen lediglich strukturelle Ursachen für die Beschwerden aus. Beim Reizdarmsyndrom liegt die Problematik nicht auf der Ebene struktureller Defekte, sondern in einer funktionellen Störung; das heisst, bestimmte Abläufe und … weiter lesen

Die Kamillen-Bauchkompresse

Seitlich zusammengekrümmt liegt Frau S. auf ihrem Bett, als ich in ihr Zimmer komme, ihrem Klingelruf folgend. Sie presst ihre Hände auf den Unterleib, die Augen sind halb geschlossen, die Lippen zusammengekniffen. Auf meine Frage, was ich für sie tun könne, antwortet sie, sie habe wieder starke Krämpfe. Langwierige Krankengeschichte An der interdisziplinären Patientenbesprechung gestern Nachmittag haben wir im Behandlungsteam … weiter lesen

Wenn der Bauch chronisch schmerzt

Für Patienten, Ärzte und das Gesundheitswesen sind funktionelle Bauchbeschwerden eine grosse Herausforderung. Für das Gesundheitssystem entstehen aufgrund der Häufigkeit hohe Kosten für diagnostische Massnahmen. Für die Patienten besteht in der Regel eine relevante Beeinträchtigung der Lebensqualität, und für uns Ärzte bedeuten funktionelle Bauchbeschwerden immer eine diagnostische und therapeutische Herausforderung, auch in der Gestaltung einer tragbaren Patienten-Arzt-Beziehung. Vielfältige, langwierige Symptome Eine … weiter lesen

Die interventionelle Therapie von Klappenerkrankungen: Der Beginn einer neuen Ära

Die gute Nachricht: Wir werden immer älter! Während die mittlere Lebenserwartung in der Schweiz zurzeit bei rund 83 Jahren liegt, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit einem Anstieg auf fast 90 Jahre zu rechnen. Diese Zunahme der Lebenserwartung wird allerdings mit vielen Herausforderungen einhergehen, unter anderem mit einem Anstieg von gewissen Erkrankungen, die im Alter häufiger auftreten. Darunter sind … weiter lesen

Von Kopf bis Fuss

Das Spektrum der Hausarztmedizin ist weit. Regelmässige Fortbildungen an der Universität Basel und anderen Institutionen sorgen dafür, auf dem aktuellen Stand des Fachwissens in der Allgemeinmedizin und in unserem Fall auch der Anthroposophischen Medizin zu bleiben.Damit können wir Hausärztinnen und Hausärzte auf die verschiedensten Themen und Probleme eingehen, die uns im Praxisalltag begegnen. Dr. med. Angelika Daniel, Hausärztin an der … weiter lesen

Ein Patient mit metabolischem Syndrom

Das Metabolische Syndrom, verbunden mit erheblichem Übergewicht und manchmal verdeckten Krankheitszeichen, ist in unserer modernen westlichen Gesellschaft weit verbreitet. Im Rahmen einer integrierten, gut vernetzten Hausarztmedizin kann auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit diesem Syndrom optimal eingegangen und ihre Eigenaktivität unterstützt werden. Herr P. ist Ende Fünfzig und war schon lange nicht mehr beim Arzt. Nun wolle er … weiter lesen

Integrative Medizin und Patientenkompetenz

Integrative Medizin

Anfang April 2014 haben sich die Ita Wegman Klinik und die Lukas Klinik zur Klinik Arlesheim zusammengeschlossen. Hans-Peter Studer hat mit ihrem Geschäftsführer Andreas Jäschke darüber gesprochen, wo die neue Klinik im heutigen gesundheitspolitischen Umfeld steht und wie sie sich darin auch künftig positionieren will. Die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen steigen unablässig. Das bekommen wir jährlich in Form einer Prämienerhöhung … weiter lesen

Mal- und Gestaltungstherapie

Mal- und Gestaltungstherapie unterstützt auf verschiedenen Ebenen Im künstlerischen Tun arbeite ich in einer eigenerzeugten, von mir durchgestalteten, selbstbegrenzten Welt. Im Burn-out dagegen wird meistens erlebt, wie die eigene Initiativ-, Gestaltungs- und Abgrenzungskraft erlahmt: Die Betroffenen fühlen sich leer, überfordert und fremdbestimmt. Deshalb sind alle Kunsttherapien geradezu prädestiniert, um einer solchen Krise vorzubeugen oder aber sie zu begleiten und dauerhaft … weiter lesen

Wieder Licht sehen

Ich bin Lehrer, und ich bin leidenschaftlich gern Lehrer. Ich mag meine Schüler und bin gerne für sie da. Dennoch kam ich nach Jahren intensiver Arbeit an einen Punkt, an dem ich keine Kraft mehr zum Unterrichten hatte. Verschiedene Themen kamen zusammen: Ich hatte Schlafstörungen, Ängste, Panikattacken, die sich immer mehr gesteigert haben. Ich war völlig angespannt, konnte meine Nackenpartie … weiter lesen