Die Casa di Cura Andrea Cristoforo ist wieder eröffnet

Es ist Tat­sa­che: Das Kur­haus in Asco­na hat am 14. März 2005 eröff­net. Dem Lai­en, der einen Neu­bau kurz vor der Eröff­nung besucht, erscheint es immer wie ein Wun­der, dass das noch herr­schen­de Durch­ein­an­der in Kür­ze ver­schwun­den sein soll. Aber auch die Ver­ant­wort­li­chen schau­en nicht ohne Ban­ge auf den Auf­ga­ben­berg, der noch zu bewäl­ti­gen ist. Und dann ist der Tag da. Alles ist her­aus­ge­putzt. Müdig­keit wird über­strahlt von der Freu­de der einen, ein Werk voll­endet zu haben, und der ande­ren, ein Werk begin­nen zu dür­fen. Schon sind Gäs­te ange­mel­det. Die Küchen­mann- und -frauschaft wur­de wäh­rend den Eröff­nungs­fei­er­lich­kei­ten bereits auf die Pro­be gestellt. Im „Stöck­li“, dem etwas abge­rück­ten Gebäu­de­teil mit den Senio­ren­woh­nun­gen, ist Leben ein­ge­zo­gen. Die „Casa“ mel­det sich zurück!
Vie­le Din­ge haben sich glück­lich gefügt – teil­wei­se im letz­ten Moment. So bang­te der Arzt Andre­as Leu­en­ber­ger bis zuletzt um die Pra­xis­be­wil­li­gung, die unter heu­ti­gem Gesund­heits­we­sen-Régime nicht mehr ohne wei­te­res zu erhal­ten ist. Nun hat er sie. Dass wir eine Geschäfts­füh­re­rin haben, die sich schon mäch­tig ins Zeug gelegt hat, dass wir Köche mit Erfah­rung mit Bio- und Voll­wert­pro­duk­ten haben, dass wir Pfle­ge­frau­en mit Erfah­rung in anthro­po­so­phi­scher Pfle­ge haben, dass wir eine Hei­leu­ryth­mis­tin eben­falls mit Pfle­ge­er­fah­rung haben, dass wir einen Haus­wart, von Aus­bil­dung Leh­rer und mit Fähig­kei­ten als Zim­mer­mann, Web­de­si­gner und Sozi­al­päd­ago­ge haben: das ist viel mehr Fügung als Selbst­ver­ständ­lich­keit. Alle die­se Men­schen war­ten dar­auf, Sie emp­fan­gen, pfle­gen, ver­pfle­gen und ver­wöh­nen zu dür­fen. Herz­lich will­kom­men in der neu­en „Casa“!

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