Bewährtes weiterentwickeln

Bald schon ist es Geschichte, das 90-Jahr-Jubiläum der Anthroposophischen Medizin. Sie selber aber ist aktuel­ler denn je: Ab nächstem Jahr werden ärztliche Leistungen der anthroposophisch erweiterten Medizin wieder von der Grundversicherung bezahlt, vorderhand provisorisch bis Ende 2017. Zudem erhalten Patientinnen und Patienten einen erleichterten Zugang zu stationären Behandlungen auch ausserhalb des eigenen Wohnkantons – unter der Voraussetzung allerdings, dass diese Behandlung nicht teurer ist als im Wohnkanton.

Es wird sich weisen, ob dadurch die Leistungen der Ita Wegman Klinik noch vermehrt nachgefragt werden. Auf jeden Fall hat sie bereits im Jubiläumsjahr einen grossen Schritt hin zu den baselstädtischen Patientinnen und Patienten getan. In der Markthalle nahe dem Hauptbahnhof konnte auf Anfang Oktober ein grosszügig gestaltetes Ambulatorium mit einem kompetenten Ärzteteam eröffnet werden. Wie Sie in diesem Heft erfahren, umfasst es ein vielfältiges Angebot, das im nächsten Jahr zusätzlich ausgebaut wird.

Ausgebaut und weiterentwickelt wird aber auch das Angebot an Therapien und Arzneimitteln der Anthroposophischen Medizin. Ein Beispiel dafür ist das TAO- Klangbett, das seit kurzem an der Ita Wegman Klinik zur Anwendung gelangt. Patientenerfahrungen, aber auch die klinikeigene Forschung zeigen, wie sehr dadurch nachhaltige Heilungsprozesse ermöglicht und Körperrhythmen harmonisiert werden. Rhythmen spielen auch bei der Produktion anthroposophischer Heilmittel eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei der Herstellung von Schlehenelexier. Auch hier treffen sich Tradition und Moderne.

Zu all diesen Themen und anderem mehr erfahren Sie viel Interessantes und Spannendes in dieser Ausgabe der Quinte. Sie hat notabene ihrerseits bereits das 10-jährige Bestehen gefeiert und startet nun in ein neues Jahrzehnt mit interessanten Beiträgen zu Gesundheitsthemen aus anthroposophischer und komplementärmedizinischer Sicht. Viel Freude und Inspiration bei der Lektüre!

Autoren12
Für das Redaktionsteam
Dr. oec. Hans-Peter Studer
Gesundheitsökonom

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