Dr. med. Markus Weinbacher neuer Oberarzt in der Kardiologie
In den vergangenen sieben Jahren war ich als kardiologischer Oberarzt im Kantonsspital Frauenfeld tätig, wo ich viele fachspezifische Erfahrungen sammeln und neben der Kardiologie an einer breiten interdisziplinären Zusammenarbeit teilhaben durfte. Die Jahre davor waren von der schulmedizinischen Ausbildung am Universitätsspital in Basel geprägt, zunächst in Innerer Medizin (FMH 2001) und anschliessend in der Kardiologie (FMH 2003). Ein Jahr lang arbeitete ich am St. Thomas Hospital in London und lernte das britische Gesundheitssystem kennen und schätzen. Dort wurde unser Sohn geboren, später in Basel unsere Tochter.
Meine erste Auseinandersetzung mit der Anthroposophischen Medizin fällt in die Zeit des Medizinstudiums bis in die ersten Assistentenjahre mit Praktika an verschiedenen Kliniken in Deutschland, der Teilnahme an anthroposophischen Hochschulwochen, sowie später einer Mediziner-Arbeitsgruppe in Basel. Doch erst mit zunehmender klinischer Erfahrung und durch die Fragen aus vielen Patientengesprächen ist mein Bedürfnis gewachsen, über die bisherige Tätigkeit hinaus eine erweitertes Verständnis von Krankheit und therapeutischen Ansätzen zu suchen und schliesslich in die Praxis umzusetzen, wie ich sie in der anthroposophisch orientierten Medizin schon früher kennen gelernt hatte. Ich freue mich nun, neben der Teilnahme am anthroposophischen Ärzteseminar diesen Faden an der Ita Wegman Klinik gerade in der Kardiologie aufnehmen zu können!
Wie weiter mit dem anthropsophischen Ärztenetzwerk
Wie Sie der Tagespresse entnehmen können, ist das Thema Ärztenetzwerke, Managed care-Modelle etc. hoch aktuell. Es war vor kurzem im Nationalrat Thema, möglicherweise
werden noch im Dezember dieses Jahres in Bern die politischen Entscheide dazu fallen. Dies wird die zukünftigen Rahmenbedingungen für Hausarztmodelle, aber auch für ein Gesundheitsnetzwerk, wie wir es anstreben, klären. Die zurzeit herrschende Unklarheit und die Unsicherheit darüber, wie die zukünftigen Entscheide fallen werden, haben auch unsere Arbeit, insbesondere die Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen erschwert.
Wir haben seit unserem Bericht in der Quinte Nr. 25 erste Vereinbarungen mit Krankenkassen abschliessen können, mit weiteren Versicherern stehen wir im Gespräch, andere Kassen haben Vereinbarungen mit uns abgelehnt. Insgesamt erwarten wir, dass die Verhandlungsgespräche zügiger vorankommen werden, sobald die politischen Rahmenbedingungen vom eidgenössischen Parlament festgelegt sind.
Für viele Versicherte sind aber jetzt schon bei den Krankenkassen so genannte Listenmodelle verfügbar, welche zwar nicht so umfassend Leistungen einschliessen, wie wir das vorsehen, wo Sie sich aber anhand einer Liste auf den gewünschten Hausarzt als Erstanlaufstelle festlegen können. Viele unserer Ärzte sind auf diesen Listen zu finden. Über diese Modelle informiert Sie Ihre Krankenkasse. In der Regel wird darin ein gewisser Prämienrabatt gewährt.
Der Verein für ein anthroposophisches Ärztenetzwerk (VAGN) hat mit den Krankenversicherern Sympany und Concordia bereits Verträge abgeschlossen.
Maltison Trink- und Sondennahrung
Maltison ist eine bilanzierte, hochmolekulare, normkalorische Sonden- und Trinknahrung für Heranwachsende
und Erwachsene. Maltison gibt es als Trink- und Aufbaunahrung und enthält unter anderem Vollmilch, Reismalz,
Möhrensaft, Mangomark, Quark, Sonnenblumenöl in Demeter-Qualität
sowie Reissirup, Mandelmus, Sanddorn- und Acerolasaft in Bio-Qualität.
Ausserdem gibt es Maltison auch in den Sorten „milchfrei“ und „milchfrei high energy“(hochkalorisch).
Diese Produkte sind in der Ita Wegman Apotheke erhältlich.
Öffnungszeiten der Apotheke:
Montag – Freitag 8.30 – 18.30 Uhr
Samstag 8.30 – 12.30 Uhr
Tel. 061 705 72 18