Neue Ärztinnen in unserer Klinik
Dr. med. Eva Gabriele Streit,
Fachärztin für Innere Medizin und Lungenkrankheiten FMH
Eva Streit ist im Berner Oberland geboren und aufgewachsen. Sie studierte Medizin in Fribourg und Bern, promovierte und absolvierte 1981 – 1986 ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin FMH in verschiedenen Schweizer Spitälern. 1987 – 1995 Weiterbildung zur Fachärztin Pneumologie FMH (Lungenkrankheiten), Weiterbildung für Hämatologie an der European School of Haematology in Paris, Oberärztin am Kantonsspital Luzern und am Universitätsspital Zürich, ab 1989 Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich. 1995 - 2007
Chefärztin/Mitglied der Ärztlichen Leitung Innere Medizin am Paracelsus Spital Richterswil. Im Oktober 2007 erhielt Frau Streit das Diplom der Ärztlichen Heileurythmieausbildung in Unterlengenhardt/D. Seit 2008 ist sie Leitende Ärztin an der Ita Wegman Klinik. Über viele Jahre absolvierte Frau Streit berufsbegleitend Kurse und Tagungen in Anthroposophischer Medizin und Heileurythmie. Ihre wichtigsten Lehrer und Mentoren waren Dr. med. Kaspar Appenzeller, Dr. med. Hannes Bleiker, Dr. med. Otto Wolff. Sie beteiligt sich international als Dozentin in Ärzteseminaren für Anthroposophische Medizin, in der Schule für Rhythmische Massage und in der Heileurythmieausbildung in Dornach sowie in der Tonheileurythmie-Fortbildung. Es ist Frau Streit ein zentrales Anliegen, die anthroposophischen Heilmittel zu erhalten und weiterzuentwickeln. Daher ist sie mitbeteiligt in einer Heilmittel-Forschungsgruppe in der Weleda Arlesheim.
Eveline Arnold,
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
Ich bin in Basel geboren und aufgewachsen. Hier habe ich auch mein Medizinstudium absolviert. Meine Ausbildung zur Fachärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe habe ich am Universitätsspital Zürich und am Bruderholzspital in Basel erhalten. Am Bruderholzspital war ich für einige Jahre als Oberärztin tätig. Die Anthroposophische Medizin habe ich im Kontakt mit Patientinnen vorwiegend als Beobach-terin erlebt. Ich freue mich sehr, jetzt mein medizinisches Wissen zu erweitern und plane, wenn meine eigenen
Kinder grösser sind, berufsbegleitend am Ärzteseminar der Anthroposophischen Medizin teilzunehmen.
Öffentliche Führungen durch die
Ita Wegman Klinik
am 28. Februar, 6. Juni, 19. September und
am 14. November 2009
Samstags, 10 – 11.30 Uhr, Treffpunkt: Foyer
Keine Anmeldung erforderlich.
Es ist geschafft
Apotheke Lukas Klinik wird öffentlich
Während der zurückliegenden Monate wurde die Apotheke der Lukas Klinik auf neue Füsse gestellt. Der Status einer Spitalapotheke gehört der Vergangenheit an. Am 27. Oktober 2008 erteilte uns der Kanton die Bewilligung zur Führung einer öffentlichen Apo-theke. Die verantwortliche Apothekerin der Lukas Klinik, Frau Hersberger, und das ganze Apothekenteam freuen sich, Sie in Zukunft als Kunde begrüssen zu dürfen. Ab Januar 2009 wird der „Einkauf“ auch für Sie einfacher, denn die Rechnung für die bezogenen Medikamente werden wir direkt mit Ihrer Krankenkasse abrechnen. Ihr Portemonnaie brauchen Sie dafür bei uns nicht mehr.
Öffnungszeiten der Apotheke Lukas Klinik
Montag bis Freitag
8.30 – 12.30 Uhr und
15.00 – 18.30 Uhr
Donnerstagnachmittag geschlossen
Neue gesetzliche Rahmenbedingungen
Kostenerstattung für Patienten aus EU-Ländern
Durch die bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz haben EU-Bürgerinnen und Bürger unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Kostenerstattung für eine Krankenhausbehandlung in der Lukas Klinik. Die Regelung läuft unter der Bezeichnung E112 und stützt sich auf zwei Rechtsgrundlagen:
Die eine ist § 13 Absätze 4 bis 6 Sozial-gesetzbuch Fünftes Buch – Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V). Die andere ist Artikel 22 Absatz 1 lit. c) der Verordnung (der Europäischen Gemeinschaft) Nr. 1408/71; diese Verordnung gilt aufgrund des Abkommens zwischen der EU und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über Freizügigkeit auch in der Schweiz. Es handelt sich dabei um eine Kann-Norm, die dem Kostenträger einen Ermessensspielraum gewährt.
Als betroffene Person müssen Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Beihilfeträger ein Gesuch um Kostenübernahme nach E112 stellen. Dies sollte am besten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Diese Nach- oder Zusatzbehandlung muss vom Haus- oder Facharzt attestiert werden. In dem Attest muss die Notwendigkeit einer stationären
Heilbehandlung begründet werden und es sollte zum Ausdruck kommen, dass allgemeine Kurmassnahmen nicht ausreichend sind.
Wir beraten Sie gerne, wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen. Rufen Sie uns an und verlangen Sie eine Mitarbeiterin im Aufnahmebüro.