Heft 1 / Herbst 2001
Schwerpunktthema: Impfung


Zum Wesen der Impfung
Worum geht es nun eigentlich bei der Impfung? Das Konzept der Impfung kann durchaus als faszinierend angesehen werden: wir versuchen, den Immunschutz vor einer Krankheit zu erlangen, ohne die Krankheit selber durchstehen zu müssen. Dazu werden abgeschwächte Krankheitserreger oder einzelne Antigene davon oder Giftstoffe (Toxine) in den Körper gebracht mit dem Ziel, dass der Organismus zwar Antikörper bildet, aber nicht erkrankt. Und das kann ja auch gelingen. Aber es handelt sich doch um künstliche Eingriffe ins Immunsystem. Wir nehmen Immunmanipulationen selber in die Hand, deren Auswirkungen grösstenteils noch unbekannt sind. In dieser "Geste" der Impfung liegt wohl die Hauptursache, dass die Impfung seit jeher einerseits mit grossen Illusionen und andererseits immer mit Angst verbunden war.

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Autor: Dr. med. Hansueli Albonico | Ausgabe: 1

Hat Krankheit einen Sinn?
Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert" - so die aktuelle gesundheitspolitische Maxime der WHO, eine Vision, welche an der Weltkonferenz in Alma Ata 1978 geboren und 1998 aktualisiert wurde. Eine noble, hohe Vision! Doch was ist Gesundheit? Durch zwei Jahrzehnte hindurch wurde im Bewusstsein der Unzulänglichkeit die alte WHO-Definition akzeptiert: "Ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens." Zum Milleniums-wechsel hat nun die WHO - völlig unbemerkt von jeglicher Öffentlichkeit - dieser Definition einen zweiten Teil beigefügt: Gesundheit ist "die Reduktion der Mortalität, Morbidität und Invalidisierung zufolge aufdeckbarer Krankheiten." Gleichzeitig wurde Gesundheit ausdrücklich zum Menschenrecht erklärt und gesundheitliche Gleichheit gefordert.

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Autor: Dr. med. Hansueli Albonico | Ausgabe: 1

Die sanfte Kraft des Wassers
Nicht immer schlägt die Bädermedizin hohe Wellen. Manchmal genügen auch kleinste, vom Therapeuten erzeugte Wirbel, um dem Patienten Linderung oder Heilung zu bringen. So schnell spricht die Physiotherapie nicht von Wundern die Bäder auslösen können. Und dennoch kommt es manchem Rheumapatienten wie ein Wunder vor, wenn er nach 20 Minuten dem Lemniskatenbad entsteigt und sich schmerzfrei bewegen kann.

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Autor: Franziska Ther | Ausgabe: 1

Heilkraft der Sprache
Im Anfang war das Wort – so die ersten Worte des Johannesevangeliums. Sprache und Ausdruck gehören ganz zentral zum Menschsein. Gerät der Mensch aus dem inneren Gleichgewicht und erkrankt, äussert sich das auch in seiner Sprache. Über das gesprochene Wort finden Sprachgestaltungs-Therapeuten den Zugang zum Patienten und seinem Innersten und halten damit häufig den Schlüssel für seine Gesundung in den Händen. Sprachgestaltung ist eine eher "unspektakulär" erscheinende Therapieform mit oftmals ungeahnter Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

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Autor: Franziska Ther | Ausgabe: 1

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