Heft 6 / Sommer 2003
Schwerpunktthema: Kälte und Wärme


Die Ita Wegman Klinik hat einen eigenen Sozialdienst

Judith Handschin kümmert sich um die sozialen Belange unserer Patientinnen und Patienten





Seit einigen Monaten verfügt die Ita Wegman Klinik über einen eigenen Sozialdienst. Unsere Sozialarbeiterin Judith Handschin kümmert sich um alles, was die sozialen und materiellen Belange unserer Patientinnen und Patienten angeht. Dazu gehört die Abklärung der sozialen Situation, wo sie vor allem auf die positiven Ressourcen schaut. Natürlich sucht sie nach den problemverursachenden Faktoren und schaut in Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Arzt, ob und wie diese Probleme beseitigt werden können.

Ein Hauptarbeitsfeld ist z. B. die Vorbereitung des Spitalaustritts. Bevor die Patientinnen und Patienten nach Hause gehen, redet sie – wenn nötig und möglich – mit den Angehörigen und/oder der Spitex und organisiert eventuell notwendige Hilfe für die Zeit nach dem Spitalaufenthalt. Manchmal wird während des Spitalaufenthaltes deutlich, dass die Patientin oder der Patient nicht mehr nach Hause zurückkehren kann. Eine Übersiedelung in ein Alters- und Pflegeheim ist notwendig geworden. Hier sucht Judith Handschin mit viel Einfühlungsvermögen gemeinsam mit dem Patienten und deren Angehörigen nach einer bestmöglichen Lösung.

Ein vielfältiges Arbeitsgebiet ist die Sachhilfe beim Erschliessen von Leistungen bei den Sozialversicherungen wie IV, AHV, Ergänzungsleistungen etc. Auch finanzielle Beiträge an Erholungsaufenthalte oder für Mütter in finanziellen Notlagen sind gefragte Hilfestellungen des Sozialdienstes.

Die Beratung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die Erschliessung von sozialen Kontakten oder Arbeitsmöglichkeiten im freien oder beschützten Rahmen gehören ebenfalls in das Gebiet der sozialen Arbeit.

Wer ist nun Judith Handschin?
Geboren und aufgewachsen ist sie in Basel, auch dort zur Schule gegangen. Und: sie wohnt noch immer in Basel. Ihre Wurzeln da sind tief. Nach der Schule war nur eines klar: sie wollte etwas mit Menschen zu tun haben. Doch zu-nächst arbeitete sie als Telefonistin bei der Post – im Störungsdienst. Dank einer Lebenskrise kam sie dann zu ihrem ‚wirklichen’ Beruf: Sozialarbeiterin. Fünf Jahre später lernte sie dann Mal-/Kunsttherapeutin am Institut für Humanistische Kunsttherapie und arbeitete zehn Jahre selbständig als Maltherapeutin, bevor sie im Nebenamt wieder in der Sozialarbeit in verschiedenen Vertretungen tätig wurde.

1990 vertiefte sich ihre Beziehung zur Anthroposophie und zur Biographiearbeit. Sie absolvierte die Ausbildung in Biographiearbeit bei Dr. med. Gudrun Burkhardt, hier in Arlesheim. Bei Coen van Houten erlernte sie das ‚Begegnungsgespräch’. Im Dezember 2000 kam die Anfrage der VEGA (Verein ganzheitlicher Jugend- und Erwachsenenförderung in Arlesheim), ob sie als Sozialarbeiterin für die Ita Wegman Klinik tätig werden möchte. Mittlerweile ist sie fest angestellte Sozialarbeiterin der Klinik und freut sich, für die Patientinnen und Patienten und ihre sozialen Probleme da sein zu dürfen.



Autor: Redaktion | Ausgabe: 6


Judith Handschin
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