„Die Wärme ist die Brücke zwischen der sinnlichen und der übersinnlichen Welt. Sie steht auf der Grenze zwischen materieller und geistiger Welt...
In der Evolutionslehre der Geisteswissenschaft steht die Wärme am Anfang der Schöpfung. Geistige Wärme, göttliches Schöpfungsfeuer verdichtet sich allmählich zu physisch messbarer Wärme. Durch Begeisterung kann man sich noch heute erwärmen...
Die Wärme ist nie ein Nebenprodukt, sondern Voraussetzung für alles geistige und leibliche Betätigen des Menschengeistes. Damit ist nur ein wenig die Tatsache umschrieben, dass unsere Individualität, das Ich, durch den selbständigen Wärmeorganismus alle anderen Funktionen beherrscht, aktiviert, zusammenfasst und zum eigentlich Menschlichen heraufführt. Da die Wärme die Leiblichkeit des Ich ist, braucht es wie gesagt Wärmewege, damit das Ich überall im Organismus als Gleichgewichtsspender, als oberste Instanz für die Vermenschlichung aller Prozesse auftreten kann. Ist das nicht möglich, so bedeutet das den Anfang von vielen Krankheiten.“
aus Hauschka Dr. M., Rhythmische Massage nach Dr. Ita Wegman, Boll, 1978