Heft 10 / Herbst 2004
Schwerpunktthema: Dr. Ita Wegman



Ein kleines Jubiläum.

ZWEIERLEI IST AN DER 10. AUSGABE der QUINTE anders als bisher: sie ist weitgehend dem Wirken Ita Wegmans gewidmet. Zudem fand ein Wechsel im Redaktionsteam statt. Zehn Ausgaben der mittlerweile viel beachteten Zeitschrift sind seit dem Jahr 2001 bereits erschienen. Ein kleines Jubiläum.





Auf dem Klinikareal in Arlesheim steht das ehemalige Wohnhaus von Ita Wegman, 1924 von Rudolf Steiner konzipiert. Seit kurzem befindet sich dort das Ita Wegman Archiv, welches der Arzt und Psychiater Peter Selg eingerichtet hat und stetig erweitert. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum ist er durch zahlreiche Publikationen und eine reiche Vortragstätigkeit bekannt. Nach und nach kommen die Schätze aus dem Wirken von Ita Wegman ans Tageslicht. Vieles ist zwar bereits durch die Veröffentlichung der drei Bände von Emanuel Zeylmans „Wer war Ita Wegman“ erschlossen. Doch das ist längst nicht alles. Unendlich viele Briefe aus dem reichen Schriftwechsel Wegmans mit ihren Freunden und Bekannten werden zurzeit gesichtet und aufgearbeitet.

Ausserdem finden sich Dokumente aus Nachlässen ihrer Zeitgenossen in diesem Archiv. Nach und nach wird einiges davon veröffentlicht – allein seit Begründung des Archivs im Frühjahr 2003 konnten drei neue Monografien von Peter Selg zu verschiedenen Aspekten von Leben und Wirken Ita Wegmans in der Edition Natura des Verlages am Goetheanum verlegt werden. Diese grosse Arbeit bedeutet viel für das kulturelle Leben der Klinik.

Kleinere Lesungen und Vorträge finden ab und zu im Archivraum statt, der eigens dafür in den Zustand des damaligen Baustils zurückverwandelt wurde. Die Atmosphäre dort hat etwas Pionierhaftes.



Autor: Christoph Oling | Ausgabe: 10


Wechsel in der Redaktion:
Mit der Ausgabe 10 wird der bekannte Gesundheitsökonom Dr. Hans-Peter Studer im Redaktionsteam mitarbeiten. Er war Chefredaktor des „für uns – vita sana“ Gesundheitsmagazins und hat zu Themen des Gesundheitswesens publiziert.

Daniel Wirz hat unser Organ neun Ausgaben lang begleitet und wertvolle Impulse bei der Entstehung der Zeitschrift eingebracht. Ihm gebührt unser herzlicher Dank.

Christoph Oling Hrsg.

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