Heft 13 / Herbst 2005
Schwerpunktthema: Therapieverfahren


Der Teil und das Ganze
Ist die Naturwissenschaft erneuerungsbedürftig? An diesem Punkt kann die Anthroposophie eine entscheidende und spezifische methodische Aufgabe in der Entwicklung der Wissenschaft übernehmen.

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Dr. med. Christoph Schulthess | Ausgabe 13

Über die wissenschaftliche Methode der anthroposophisch erweiterten Medizin
Das Verstehen der Krankheitsursachen ist das Ziel aller medizinischen Forschung. Beim Menschen zeigt das Krankheitsgeschehen nicht nur krankheitsspezifische Eigenschaften, sondern ist mit seinem ganz individuellen Schicksal innig verknüpft. Die Erforschung der Krankheitsursachen muss somit bei der individuellen Krankheitssituation beginnen. Dass die Ursachen allerdings oft unbekannt bleiben oder als unbekannt bezeichnet werden, weist darauf hin, dass des Menschen individuelles Dasein nicht erst mit der Geburt bzw. Empfängnis beginnt und auch nicht mit dem Tode endet.

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Dr. Med. Christoph Kaufmann | Ausgabe 13

Therapeutische Sprachgestaltung
Seit etwa 10 Jahren werden die besonderen Wirkungen künstlerisch-therapeutischen Sprechens auch wissenschaftlich erforscht. Die Ita Wegman Klinik sieht sich dabei mit einer ersten grösseren Studie an Patienten in einer Pionierrolle.

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Dietrich von Bonin | Ausgabe 13

Bryophyllum, ein Wehenhemmer mit Potential
Im deutschsprachigen Raum kennt man die Pflanze Bryophyllum als Brutblatt, Keimzumpe, Triebpflanze, Sprossblatt, Lebenszweig oder Kindlipflanze. All diese Namen deuten auf die aussergewöhnliche Fähigkeit zur Vermehrung hin. In der Komplementärmedizin wird Bryophyllum seit 1970 unter anderem zur Therapie vorzeitiger Wehen eingesetzt. Eine vergleichende Studie zeigte sowohl die Wirksamkeit dieser Therapie als auch das geringe Ausmass an Nebenwirkungen.

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Dr. Lukas Rist | Ausgabe 13

Wege zwischen Zentrum und Peripherie
In einer Zeit, in der der Trend zu Fusionen und Zentrenbil dungen auch im Gesundheitswesen unübersehbar ist, lohnt es sich um so mehr, doch einmal genauer auf wesentliche Merkmale von grossen und kleinen Spitälern und ihre Bedeutung für die Gesundheitsversorgung zu schauen. Dabei wird deutlich, dass je nach Ausgangspunkt die in eine all fällige Kooperation eingebundenen Partner sehr unterschiedliche Dinge unter einer Zusammen arbeit verstehen.

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Dr. med. Beat Schär | Ausgabe 13

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