Heft 14 / Frühjahr 2006
Schwerpunktthema: Anthroposophie


Anthroposophie als Kulturimpuls
Als der Mineraldünger seinen Siegeszug begann, entwickelte Rudolf Steiner den biologisch-dynamischen Landbau. Als mit der Erfindung des Kunststoffs die Apparate-Medizin vorangetrieben wurde, entstand mit der anthroposophischen Medizin das Konzept einer modernen ganzheitlichen Heilkunde. Als Sigmund Freud mit Begriffen wie Verdrängung und Übertragung die Psychoanalyse formte, zeigte Rudolf Steiner, dass die menschliche Psyche ohne die Reinkarnationslehre nicht zu begreifen ist. Anthroposophie strebt immer danach, die Erkenntnisse und Beobachtungen der geistigen Forschung ins praktische Leben zu führen.

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Wolfgang Held | Ausgabe 14

Qualität der anderen Art
mit bildschaffenden Methoden sichtbar gemacht
Unsere Lebensmittel sind Mittel und Mittler des Lebens zugleich. Sie dienen dem Leben, indem sie dem Organismus die erforderlichen Nährstoffe zur Verfügung stellen. Sie basieren aber ihrerseits auf lebenden Organismen, die diese Nährstoffe gebildet und erzeugt haben. Sie beinhalten somit auch die Lebenskräfte, die im Rahmen des Nahrungskreislaufs von einem Organismus an einen anderen weitergegeben werden und dort in gewandelter Form weiter wirken.
Gerade weil die Lebenskräfte in diesem Kreislauf eine zentrale Rolle spielen, kann es dabei nicht allein um chemische Substanzen und Abläufe gehen. Das hat die Anthroposophie schon früh erkannt. Und sie hat mit den so genannten bildschaffenden Methoden Möglichkeiten entwickelt, die innere Qualität von Lebensmitteln sichtbar zu machen.

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Dr. oec. Hans-Peter Studer | Ausgabe 14

Qualität mit Geschmack
Lebensmittel aus biologisch-dynamischem Anbau weisen eine hohe Vitalkraft auf. Das kann mittels Kristallisationsbildern gezeigt und nachgewiesen werden. Worauf aber wird in einer Spitalküche geachtet, damit die Fülle der Lebenskräfte dieser gesunden Rohstoffe auch tatsächlich zum Menschen gelangt? Verena Jäschke befragte dazu Sabine Hagg, Küchenchefin der Ita Wegman Klinik.

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Verena Jäschke | Ausgabe 14

Die Schule für eine gesunde Entwicklung
Der Lehrplan der Rudolf Steiner Schulen wird heute immer aktueller. In einer Zeit, in der viele Kantone wieder die Früheinschulung und einseitig intellektuelle Ziele auf dem Programm haben, bieten die Rudolf Steiner Schulen eine echte Alternative. Das wesentlich Gesundmachende ihres Lehrplanes besteht darin, dass die Kinder im Kindergarten und in den ersten Schuljahren viel Raum und Zeit haben, um sich entsprechend ihren Möglichkeiten zu entwickeln.

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Dr. med. Danielle Lemann | Ausgabe 14

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